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Häufig gestellte Fragen zu Findentity

Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu Thax Software.

 

Sollte Ihre Frage nicht beantwortet sein, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an info@thax.de oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Beachten Sie auch unser Glossar das Definitionen zu Fachbegriffen enthält.

 

 

  • Wie schnell amortisiert sich Findentity?
  • Soll ich mir noch eine andere Software für mein Büro-, Kunden-, Mandanten-, Dokumenten- oder Diktatmanagement anschaffen?
  • Was ist, wenn ich schon eine andere Software für das Büro-, Kunden- oder Mandantenmanagement habe? Können Daten übernommen werden und bietet Findentity eine Schnittstelle?
  • Welchen Vorteil hat der modulare Aufbau von Findentity?
  • Welche Diktiergeräte können mit Findentity eingesetzt werden? Kann bereits vorhandene Diktiertechnik weiterverwendet werden?
  • Welchen Vorteil bietet Findentity als Diktiersystem (Zusatzmodul "Dictate") gegenüber Diktiersystemen anderer Anbieter?
  • Woher weiß Findentity, wo die Akte / das Objekt ist?
  • Können auch Personen gesucht werden?
  • Welche Reichweite haben die Lesegeräte (Reader)?
  • Muss man jedes Objekt einzeln über das Lesegerät (Reader) führen?
  • Ist die Reichweite der Lesegeräte (Reader) nicht zu gering?
  • Wie genau kann ein Objekt lokalisiert werden?
  • Mit den Lesegeräten (Readern) können doch gar nicht alle Objekte in einem Zimmer erfasst werden?
  • Warum können nicht mehr als 15 Objekte gleichzeitig von einem Lesegerät (Reader) erkannt werden? Gibt es keine Geräte, die vollautomatisch alles erfassen, was in einen Raum gelangt?
  • Woher weiß man, ob alle Objekte registriert worden sind?
  • Können Akten auch im Archiv gefunden werden?
  • Kann festgestellt werden, welche Akten auf einem Schreibtisch liegen?
  • Wenn ein Objekt einmal nicht am Lesegerät registriert wird, ist es dann verloren?
  • Können Lesegeräte (Reader) überall installiert werden?
  • Was bedeutet RF oder RFID?
  • Was sind Transponder?
  • Ist Radiofrequenzidentifikation nicht gesundheitsschädlich?
  • Haben die Lesegeräte (Reader) Einfluss auf die Funktion anderer Geräte?
  • Was sind OpticMarker?
  • Wie viele verschiedene Transponder und OpticMarker gibt es?
  • Können gebrauchte Transponder wiederverwendet werden?
  • Muss für Findentity Radiofrequenzidentifikation (RFID) als Identifikationstechnik eingesetzt werden?
  • Kann Findentity erweitert werden?
  • Müssen die PCs wegen der Lesegeräte (Reader) immer in Betrieb sein?
  • Welchen Raumplan kann ich für Findentity verwenden?
  • Wird für Findentity ein neues Netzwerk benötigt?
  • Können die Lesegeräte (Reader) auch kabellos gesteuert werden?



Wie schnell amortisiert sich Findentity?

Findentity als Aktensuchsystem beispielsweise kostet im Leasing bei 60 Monaten monatlich nur ca. 20 Euro pro Arbeitsplatz. Das sind die Kosten einer Mitarbeiterstunde. Geht man davon aus, dass der Mitarbeiter an diesem Platz nur drei Minuten pro Arbeitstag an Zeit durch das intelligente Aktensuchsystem   einspart, das ist eine Stunde im Monat, amortisiert sich das System ab dem ersten Monat. Das ist theoretisch, denn tatsächlich wird oftmals deutlich mehr Zeit eingespart. In der Regel mehr als eine Stunde pro Arbeitsplatz an einem einzigen Tag. So läuft das System ab dem zweiten Tag des ersten Monats praktisch kostenfrei! Haben Sie schon mal nachgerechnet, was z.B. ein E-Mail-Rundschreiben an die Belegschaft mit der Frage nach dem Verbleib einer Akte kostet? Selbst, wenn jeder Mitarbeiter für das Lesen der Nachricht und das Suchen an seinem Platz nur eine Minute aus seiner Arbeit herausgerissen wird, das sind Kosten in Höhe von 20 bis 30 Euro in einem Betrieb mit ca. 60 Mitarbeitern. Schnell können diese Kosten bei größeren Betrieben mit mehreren hundert Mitarbeitern explodieren, die Suche einer einzigen Akte kostet dann mehrere hundert oder auch tausend Euro.

Unbezahlbar ist: Mit dem System sinkt die Bearbeitungszeit und steigt die Bearbeitungssicherheit und dadurch steigt auch die Mitarbeiter-, Mandanten- und Kundenzufriedenheit deutlich an.

Soll ich mir noch eine andere Software für mein Büro-, Kunden-, Mandanten-, Dokumenten- oder Diktatmanagement anschaffen?

Findentity ist umfassend und deckt praktisch jeden Arbeitsbereich in einem Büro ab, bis auf mathematische Funktionen. Eine zusätzliche Software für das Büro-, Kunden-, Mandanten-, Dokumenten- oder Diktatmanagement ist nicht notwendig. Sie erhalten mit Findentity ein System, das in der Praxis für die Praxis entwickelt worden ist und alle Bereiche der Bearbeitung miteinander integriert. Sie können sich ein System ganz nach Ihrem Bedarf zusammenstellen, indem Sie die gewünschten Module und ggf. Hardware wählen.


Was ist, wenn ich schon eine andere Software für das Büro-, Kunden- oder Mandantenmanagement habe? Können Daten übernommen werden und bietet Findentity eine Schnittstelle?

Findentity enthält eine Universalschnittstelle zu fast allen fremden Programmen, z.B. RA-Micro, AnNoText, Phantasy, Datev, PatOrg, Outlook oder SAP. So können Sie  Findentity auch neben anderer Software nutzen. Und Sie können bereits in anderen Programmen/Datenbanken vorhandene Daten übernehmen. Mit Findentity können Sie  auf andere Software zugreifen und diese außerdem steuern:

1. Bereits in anderen Programmen und Datenbanken eingegebene Daten können über eine

ODBC-Schnittstelle unkompliziert übernommen werden, auch eine automatische Synchronisation der Datenbestände in frei definierbaren Zeiträumen ist möglich, wenn die andere Software weitergenutzt wird.


2. Per frei definierbaren Tastendruck (z.B. Funktionstasten) können Sie Daten aus anderen Programmen über eine Spezialschnittstelle in Findentity übernehmen.


3. Sie können Findentity so einrichten, dass Daten aus anderen Programmen beim Speichern automatisch in Findentity übernommen werden, die Daten in Findentity damit also automatisch und sofort aktualisiert werden.(Steht schon unter 1.)


4. Ferner können Sie mit Findentity andere Programme steuern. Daten aus Findentity können durch frei definierbaren Tastendruck an das andere Programm übergeben werden, z.B. ein Aktenzeichen oder andere Daten einer gerade am Lesegerät identifizierten Akte. 

Welchen Vorteil hat der modulare Aufbau von Findentity?

Mit dem Findentity Basispaket erhalten Sie bereits eine professionelle Datenverwaltung. Zusätzlich können Sie je nach Bedarf dazu die gewünschten Findentity Zusatzmodule erwerben. Durch dieses Modulsystem ist Findentity im Vergleich zu anderen Systemen einerseits sehr preisgünstig, denn nicht benötigte Funktionen werden nicht bezahlt, andererseits auch übersichtlich in der Anwendung. Das individuell angepasste System ist ausschließlich auf die eigenen Anforderungen zugeschnitten. Sie können ebenso wählen, ob Sie Findentity mit oder ohne Identifikationstechnologie verwenden. Das System kann jederzeit erweitert werden. Mit Findentity ist größtmögliche Flexibilität garantiert. 

Welche Diktiergeräte können mit Findentity eingesetzt werden? Kann bereits vorhandene Diktiertechnik weiterverwendet werden?

Grundsätzlich können alle computeranschlussfähigen Geräte stationär (mit Kabel) eingesetzt werden, zu denen der Hersteller Schnittstellen zur Verfügung stellt. Mobil können alle Geräte, die in Windows als Wechseldatenträger zur Verfügung stehen, ebenfalls eingesetzt werden. Schnittstellen sind von den Marktführern PHILIPS, GRUNDIG BUSINESS SYSTEMS und OLYMPUS bereits vorhanden, weitere Hersteller können aber auf Wunsch eingebunden werden. Eine Übersicht über die empfohlenen Geräte finden Sie in unserer Diktiergeräte-Übersicht. Die Benutzeroberfläche in Findentity ist für alle Diktiergeräte gleich.


Bereits vorhandene digitale Diktiergeräte können, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen, weiterverwendet werden. Analoge Diktiergeräte (mit Kassette) müssen ersetzt werden. Bei Geräten von Grundig ist es möglich, für die Abspielplätze bereits vorhandene analoge Grundig Fußschalter und Kopfhörer (Modelle ab Mitte der 1990er Jahre) weiterzuverwenden. Bei den Geräten von Philips und Olympus können Kopfhörer mit normalem Kopfhöreranschluss verwandt werden. 

Welchen Vorteil bietet Findentity als Diktiersystem (Zusatzmodul "Dictate") gegenüber Diktiersystemen anderer Anbieter?

Findentity bietet einen völlig neuen Ansatz beim Diktatmanagement: Diktate können automatisch Akten zugeordnet werden. Das ist möglich durch die vollständig automatische Integration von Identifikationstechnologien, das ist eine völlig neue, sichere und effektivere Art der Diktatbearbeitung. Die Diktate stehen sofort zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung und können entweder über die Diktatliste, die elektronische Akte oder die Identifikation der Handakte aufgerufen werden. Selbstverständlich ist aber auch die konventionelle manuelle Zuordnung möglich.
Vielfältige weitere Vorteile ergeben sich aus der  Leistungsübersicht zu Findentity Dictate (PDF-Datei, 265 KB). Findentity ist optional erweiterbar zu einem vollständig integrierten umfassenden Akten-, Büro- und Dokumentenmanagementsystem. 

Woher weiß Findentity, wo die Akte / das Objekt ist?

Beim Betreten eines Raumes mit einem Aktenstapel oder anderen zu identifizierenden Objekten werden diese kurz an das Lesegerät (z.B. Professional-Reader) gehalten. Alle Objekte, Akten - bis zu 15 Stück - werden gleichzeitig sofort registriert und der Ort der Registrierung gespeichert. Soll eine genauere Lokalisierung stattfinden, kann z.B. jeder Schreibtisch in einem Raum mit einem Lesegerät ausgestattet werden. Alternativ zur komfortablen RFID-Technik können die Akten auch einzeln per OpticMarker oder Barcode identifiziert werden. Sucht man ein Objekt, wird der Lageort auf einem Raumplan am Bildschirm angezeigt. 

Können auch Personen gesucht werden?

Findentity kann wegen seiner besonderen Flexibilität in der Anwendung auch als Personensuchsystem genutzt werden. Es gibt zwei Möglichkeiten der Integration:

1. Die Personen erhalten passive Transponder-Chipkarten (ohne Batterie), mit denen sie sich in den einzelnen Bereichen durch Vorbeiführen der Karte am Lesegerät (Professional-Reader oder Small-Reader) einchecken können. Wenn bereits die einzelnen Räume des Unternehmens mit Readern ausgestattet sind z.B. durch ein vorhandenes Aktenmanagement, ist das Personensuchsystem praktisch kostenfrei zu realisieren. Es wird für jede Person nur noch eine Transponder-Chipkarte benötigt.


2. Personen können mit aktiver Transpondertechnologie geortet werden. Jede Person erhält einen aktiven Transponder (mit Batterie), durch den eine automatische Erfassung durch die Active-Reader über mehrere Meter hinweg erfolgt. 

Welche Reichweite haben die Lesegeräte (Reader)?

Der Professional-Reader 30 cm, der Small-Reader 15 cm. Beim aktiven System (Active-Reader) sind Reichweiten von bis zu 8 Metern möglich. Die Kosten sind allerdings deutlich höher im Gegensatz zu den Lesegeräten des passiven Systems. Dieses System ist vor allem für die Personenortung und das Eventmanagement, nicht aber für das Aktenmanagement geeignet. 

Muss man jedes Objekt einzeln über das Lesegerät (Reader) führen?

Beim Professional-Reader können Sie bis zu 15 Akten/Transponder gleichzeitig gelesen werden, beim Small-Reader bis zu 8 Stück. Alle werden i.d.R. gleichzeitig erkannt und registriert. Verwenden Sie als Identifikationstechnik allerdings OpticMarker oder Barcodes, müssen diese einzeln erfasst werden. 

Ist die Reichweite der Lesegeräte (Reader) nicht zu gering?

In der Praxis hat sich gezeigt, dass eine Reichweite von 30 cm in Büros ausreichend ist, da die Geräte lediglich zum Registrieren/Identifizieren verwendet werden. In der Regel reicht es zu wissen, in welchem Raum oder an welchem Arbeitsplatz eine Akte liegt. Dadurch werden mindestens 95 % der bisherigen Suchzeit eingespart. Akten etc. werden beim Hineintragen in einen Arbeitsbereich oder einen Raum kurz am Lesegerät vorbeigeführt, der aktuelle Aufenthaltsort wird registriert. Wichtig zu wissen ist: Wird das Lesegerät zum Identifizieren einer Akte bei der Aktenbearbeitung verwandt (z.B. zur Diktatzuordnung oder Öffnen der dazugehörigen elektronischen Akte), darf das Lesegerät auch nur eine geringe Reichweite haben, denn . Es würden andernfalls würden immer alle Akten auf dem gesamten Schreibtisch erfasst und die Identifikation einzelner Akten wäre nicht möglich. Leistungsstärkere Geräte sind für Spezialanwendungen erhältlich, aber deutlich größer und erheblich teurer. Die von uns angebotenen Professional-Reader und Small-Reader haben für den Bürobereich das beste Preis-Leistungsverhältnis. 

Wie genau kann ein Objekt lokalisiert werden?

Findentity teilt als Lageort des Objektes den Bereich mit, der einem Identifikationsgerät (Reader, Barcodescanner oder WebCam) zugeordnet ist, z.B. ein bestimmter Raum oder Schreibtisch. Je mehr Identifikationsgeräte (z.B. Professional-Reader) eingesetzt werden, desto genauer können die Bereiche eingeteilt werden. Mit der ProfiCam können Gegenstände - Sichtverbindung vorausgesetzt - auf den Zentimeter genau lokalisiert werden, dieses System ist vorzugsweise für den Lagerbereich geeignet. 

Mit den Lesegeräten (Readern) können doch gar nicht alle Objekte in einem Zimmer erfasst werden?

In der Praxis hat sich gezeigt, dass bei der Kombination aus Registrieren und Identifikation, zur weiteren Bearbeitung von einzelnen Akten eine geringe Reichweite in der Handhabung wesentlich besser geeignet ist. Bei einer Reichweite von 30 cm haben Sie die Möglichkeit, Akten auch einzeln zu identifizieren und damit aufzurufen. Würde das Lesegerät alle Akten in einem Raum erfassen, würde Sie das System erst einmal fragen, z.B. welche der 250 Akten, die in Ihrem Raum liegen bearbeitet werden soll.
Leistungsstärkere Geräte sind selbstverständlich für Spezialanwendungen erhältlich. Beim aktiven System (Active-Reader) sind Reichweiten von bis zu 8 Metern möglich, hier liegen die Kosten deutlich höher. Dieses System ist vor allem für die Personenortung und das Eventmanagement, nicht aber für das Aktenmanagement, geeignet. 

Warum können nicht mehr als 15 Objekte gleichzeitig von einem Lesegerät (Reader) erkannt werden? Gibt es keine Geräte, die vollautomatisch alles erfassen, was in einen Raum gelangt?

Unter normalen Bedingungen erfasst das Lesegerät ca. 15 Objekte (Professional-Reader), aber unter günstigen Bedingungen können unsere Lesegeräte sogar bis zu 40 Objekte gleichzeitig erkennen. Dagegen ist in der Praxis in der Regel beim Einsatz von Findentity für z.B. Akten oder Bücher eine größere Kapazität aufgrund des Gewichtes der Objekte nicht erforderlich.
Bei Bedarf können wir selbstverständlich für Spezialanwendungen Tür-Antennen mit einer Reichweite von ca. einem Meter anbieten. Beim aktiven System (Active-Reader) sind Reichweiten von bis zu 8 Metern möglich. Dieses System ist vor allem für die Personenortung und das Eventmanagement, nicht aber für das Aktenmanagement geeignet. 

Woher weiß man, ob alle Objekte registriert worden sind?

Sie können sich am Bildschirm die Anzahl der registrierten Objekte anzeigen oder vom PC über einen Lautsprecher ansagen lassen.


Können Akten auch im Archiv gefunden werden?

Auch in einer Aktenkammer kann ein Lesegerät (z.B. Professional-Reader) installiert werden. Ist in der Aktenkammer kein PC mit Netzwerkanschluss vorhanden, wird das Lesegerät über ein Kabel an einen PC im Nachbarzimmer angeschlossen. Werden in der Aktenkammer Akten registriert, kann über einen dort aufgestellten Lautsprecher und Sprachansage ausgegeben werden, wie viele Akten gerade registriert worden sind.

Möglich ist auch der kostengünstige Einsatz von mobilen Lesegeräten in Verbindung mit der Kennzeichnung der Regalfächer durch gesonderte Transponder: dann weiß das System sofort, in welchem Fach eine Akte abgelegt wurde.

Oder Sie setzen einen Barcodeleser als preiswerteste Registrierungslösung ein. Bestimmte Abschnitte des Regals werden mit einem Abschnitts-Barcode markiert. Dann wird vor der Registrierung der Akten dieser Abschnitts-Barcode zur Standorterfassung gelesen. Damit kann eine sehr genaue Standortregistrierung zu einem sehr günstigen Preis erreicht werden. Mit Findentity haben Sie die Wahl der gewünschten Technik.

Mit der ProfiCam können Sie in Archivregalen Akten sogar zentimetergenau lokalisieren.

Kann festgestellt werden, welche Akten auf einem Schreibtisch liegen?

Findentity ist ein komplettes Akten-Management-System, mit dem praktisch alle gewünschten Informationen über Akten, deren Aufenthalt, Aufenthaltszeit, Bearbeitungsdauer, Weg usw. erfragt werden können. Durch Doppelklick auf einen Schreibtisch auf dem Raumplan erfolgt eine Auflistung aller dort liegenden Akten. So können auch Arbeitsengpässe festgestellt und die Arbeit besser verteilt werden. Es ist aber möglich, bestimmte Funktionen komplett auszuschalten, nur durch Passworteingabe zuzulassen oder bestimmte Plätze vor Abfragen zu schützen. Nach oben...

Wenn ein Objekt einmal nicht am Lesegerät registriert wird, ist es dann verloren?

Die Akte, das Objekt ist nicht verloren. Da der letzte Lagerort angezeigt wird, an dem die Akte registriert worden ist,  kann konkret nachgefragt werden, wohin die Akte gegangen ist. Nach oben...

Können Lesegeräte (Reader) überall installiert werden?

Lesegeräte können innerhalb von Räumen überall installiert werden - vorausgesetzt eine Verbindung zum PC oder Netzwerk und eine Stromversorgung sind vorhanden. Bedenken Sie jedoch die maximale Lesereichweite der Geräte von 30 cm. Da zwischen den Lesegeräten und Transpondern keine Sichtverbindung erforderlich ist, können die Lesegeräte auch unsichtbar unter Tischplatten etc. angebracht werden. Nach oben...

Was bedeutet RF oder RFID?

RF bedeutet Radiofrequenzen, RFID bedeutet Radiofrequenzidentifikation. Das ist die berührungslose, komfortable und sichere Technik, mit der Sie mit Findentity Objekte wie z.B. Akten oder Bücher identifizieren können. Dazu wird jedes Objekt mit einem batterielosen Sender, einem Transponder, gekennzeichnet. Dieser reflektiert elektromagnetische Wellen, Radiowellen, die z.B. aus der Rundfunkübertragung bekannt sind, so wird das Objekt identifiziert. 

Was sind Transponder?

Man versteht hierunter i.d.R. die passiven Transponder. Das sind Sender ohne eigene Energiequelle, also auch ohne Batterie. Sie bestehen aus einer Metallspule und einem Mikrochip. Im Chip ist die weltweit einmalige Identifikationsnummer des Transponders gespeichert. Der Transponder "fängt" mit seiner Spule die von Lesegeräten ausgesendeten Radiowellen ein und sendet sie mitsamt der eigenen Identifikationsnummer zurück. Ein Transponder ist mit einem gravierten Spiegel zu vergleichen. Trifft Licht auf den Spiegel, wird dieses aufgrund der Gravur in bestimmter Weise reflektiert.
Ist der Transponder mit einer Batterie ausgestattet, womit eine größere Lesereichweite erreicht wird, aber auch spezielle Lesegeräte benötigt werden, spricht man vom aktiven Transponder.


Ist Radiofrequenzidentifikation nicht gesundheitsschädlich?

Auch in der nicht technischen Umwelt sind elektromagnetische Felder und Wellen ein natürlicher Bestandteil. Elektromagnetische Wellen werden zugleich in allen Geräten erzeugt, in denen ein elektrischer Strom fließt. Über elektromagnetische Felder liegen weltweit über 20.000 wissenschaftliche Studien vor. Die große Mehrzahl der jährlich weltweit verfassten Überblicksarbeiten zur Auswertung des aktuellen Wissenstands kommt zu dem Schluss, dass keine Gesundheitsgefährdungen zu befürchten sind. Dieses Ergebnis kann derzeit als wissenschaftlich gesichert angesehen werden.

Lesen Sie dazu:
Erklärung über gesundheitsrelevante Aspekte für den unbedenklichen Einsatz der RFID-Technologie von GS1 Germany und AIM Deutschland (PDF-Datei, 326 KB)
Kernaussage: Nach dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik ist bei Einhaltung bestehender Grenzwerte, Beachtung der Geräteherstellerempfehlungen und gewissenhaften Umgang von keinen gesundheitlichen Gefährdungen durch RFID-Systeme auszugehen.
GS1 Germany ist das Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum für unternehmensübergreifende Geschäftsabläufe in der deutschen Konsumgüterwirtschaft und ihren angrenzenden Wirtschaftsbereichen. AIM Deutschland ist der nationale Industrieverband für automatische Identifikation, Datenerfassungssysteme und Mobilität. Die Standards und Empfehlungen von GS1 Germany und AIM Deutschland zum sicheren Betrieb von RFID-Systemkomponenten entsprechen allen relevanten, international anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen, Richtlinien und Regeln. Die zugrundegelegten Grenzwerte enthalten beträchtliche Sicherheitsreserven, um auch Kinder, ältere Menschen oder Kranke wirkungsvoll zu schützen.
Gutachten zu den elektromagnetischen Wellen der RFID-Lesegeräte (PDF-Datei, 139 KB)
Kernaussage: In der Untersuchung blieben die Werte der von uns eingesetzten Geräte nicht nur ganz deutlich unter den vorgeschriebenen Grenzwerten (der Grenzwert der Berufsgenossenschaft wird sogar um mehr als das 10fache unterschritten), sondern auch unter denen anderer elektrischer Geräte.


Haben die Lesegeräte (Reader) Einfluss auf die Funktion anderer Geräte?

Ein geringer Einfluss auf andere Geräte konnte bisher nur bei ganz alten bzw. sehr günstigen billigen Lautsprechern und Bildschirmen beobachtet werden, wenn sich die Lesegeräte in unmittelbarer Nähe zu diesen befinden. Dieses liegt an Interferenzen des elektromagnetischen Feldes der Lautsprecher oder Bildschirme. Manchmal hilft der Einsatz von Klappferriten, die um die Kabel gelegt werden. Möglich ist auch, dass Bildschirme alter Generation die Leistungsfähigkeit der Lesegeräte beeinträchtigen. Weitere Beeinträchtigungen sind bisher nicht bekannt. 

Was sind OpticMarker?

OpticMarker sind optische Kennzeichnungen, die eine eindeutige Identifikationsnummer darstellen, ähnlich einem Barcode (Strichcode). Die Erkennung erfolgt durch eine am PC angeschlossene Kamera. Gegenüber einem Barcode haben sie den Vorteil, dass sie auf große Entfernungen erkannt und zentimetergenau lokalisiert werden können. Mit der Findentity ProfiCam können OpticMarker bei einer Größe von 5 x 5 cm auf ca. 20 Meter zentimetergenau lokalisiert werden. Es können so viele OpticMarker gleichzeitig erkannt werden, wie in das Blickfeld der Kamera passen. Die Erkennung erfolgt weitgehend lageunabhängig, d.h. auch auf dem Kopf stehend und schräg.


Wie viele verschiedene Transponder und OpticMarker gibt es?

Jeder Transponder hat eine weltweit einmalige Identifikationsnummer. Bei den OpticMarkern sind standardmäßig 68.000.000.000 unterschiedliche Kombinationen möglich, bei Bedarf auch mehr.


Können gebrauchte Transponder wiederverwendet werden?

Transponder können durch eine Neuzuordnung zu beliebigen Objekten/Akten jederzeit wiederverwendet werden. Beachten Sie jedoch, dass die Transponder selbstklebend sind. Gegebenenfalls muss der gesamten Aktendeckel mit Transponder für einen neuen Fall wiederverwendet oder der Transponder auf ein Einheftblatt geklebt werden, das nach Schließung der Akte ausgeheftet und in eine neue Akte eingeheftet werden kann. 

Muss für Findentity Radiofrequenzidentifikation (RFID) als Identifikationstechnik eingesetzt werden?

RFID ist zwar die komfortabelste und sicherste Technik, mit der Sie mit Findentity Objekte wie z.B. Akten oder Bücher identifizieren können. Aber Sie haben die freie Wahl: Möglich ist auch der Einsatz von aktiven Transpondern, Barcodetechnik oder Kameras/WebCams mit OpticMarkern als Identifizierungstechnik. Sie können auch  keine Identifizierungstechnik verwenden, wenn diese für Ihren Einsatzbereich nicht erforderlich ist. Die Findentity-Software ist auch ohne Identifizierungstechnik einsetzbar. Findentity bietet die größtmögliche Flexibilität und ist ein individuelles System für jeden Einsatzzweck.


Kann Findentity erweitert werden?

Mit dem Findentity Basispaket erhalten Sie bereits eine professionelle Datenverwaltung. Zusätzlich können Sie je nach Bedarf dazu die gewünschten Findentity Zusatzmodule erwerben. Durch dieses Modulsystem ist Findentity im Vergleich zu anderen Systemen einerseits sehr preisgünstig, denn nicht benötigte Funktionen werden nicht bezahlt, andererseits auch übersichtlich in der Anwendung. Das individuell angepasste System ist ausschließlich auf die eigenen Anforderungen zugeschnitten. Sie können ebenso wählen, ob Sie Findentity mit oder ohne Identifikationstechnologie verwenden. Das System kann durch den Anschluss weiterer Geräte oder den Erwerb von zusätzlichen Modulen (z.B. Modul "Dictate" für digitales Diktieren) jederzeit beliebig erweitert werden. Alle angebotenen Techniken und Module arbeiten in einem vollständig integrierten System unter einer einheitlichen Softwareoberfläche. Durch den modularen Aufbau von Findentity können Sie den Umfang Ihres Systems völlig frei bestimmen. Findentity ist größtmögliche Flexibilität garantiert.

Müssen die PCs wegen der Lesegeräte (Reader) immer in Betrieb sein?

Die Lesegeräte arbeiten ausschließlich, wenn sie Strom haben und der Computer angeschaltet ist. Es gibt drei individuelle Lösungsmöglichkeiten Möglichkeiten:


1. Wenn nach dem Abschalten eines PCs noch eine Akte registriert werden soll, legen Sie sie einfach auf das Lesegerät. Wird am nächsten Morgen der PC angeschaltet, werden alle dort liegenden Akten - beim Professional-Reader bis zu 15 gleichzeitig - sofort registriert.


2. Sie können in Findentity Ab- und Anschaltzeiten für den PC einstellen. Ihre Kollegen können "Ihr" Lesegerät auf diese Weise auch dann verwenden, wenn Sie nicht am Arbeitsplatz sind.


3. Es kann eine Ethernet-Version von Findentity geliefert werden. Dann sind ständig alle Geräte im Netz, ohne dass die einzelnen PCs in Betrieb sein müssen. Nicht möglich ist jedoch dann die unmittelbare Rückkopplung darüber, ob alle Akten registriert wurden, weil der PC am Lesegerät außer Betrieb ist. Zur Zeit wird für den Anschluss der Lesegeräte ans Ethernet noch ein spezieller Adapter (RS232-Ethernet-Adapter) benötigt.


Welchen Raumplan kann ich für Findentity verwenden?

Als Raumplan können Sie jede beliebige Grafik verwenden. Diese wird einfach in Findentity importiert. Liegt Ihnen nur ein ausgedruckter Plan vor, kann dieser eingescannt werden, um verwendet zu werden. Es kann aber auch ein dreidimensionaler Plan mit einem beliebigen Grafik- oder Architekturprogramm erstellt werden. 

Wird für Findentity ein neues Netzwerk benötigt?

Findentity benötigt ein normales Windows-Netzwerk, sofern mehrere Arbeitsplätze miteinander verbunden sein sollen bzw. in mehreren Räumen Objekte identifiziert und gesucht werden sollen. Ist bereits ein Netzwerk vorhanden, was i.d.R. der Fall sein wird, kann dieses genutzt werden. Das Netzwerk wird unter normalem Gebrauch nicht stärker als durch übliche Dateizugriffe belastet.


Können die Lesegeräte (Reader) auch kabellos gesteuert werden?

Grundsätzlich ja, wenn entsprechende Datenfunkgeräte angeschlossen sind.

 

 

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