Die Geschichte hinter Thax Software

Wo ist die Akte?

Thax Software ist ein innovatives und expandierendes Berliner Familienunternehmen. Am Anfang stand die Unzufriedenheit der Kanzlei eines der Gründer: Stundenlange Aktensuche, umständliche Diktate, eine Spracherkennung, die diese Bezeichnung nicht verdiente, Kosten, die viel zu hoch, und eine Produktivität, die viel zu niedrig waren.

"Wo ist die Akte?" Wie Rechtsanwalt Axel Bartsch erging es 1997 auch vielen anderen Anwälten. Untersuchungen in der eigenen Kanzlei hatten ergeben, dass eine Sekretärin innerhalb von zehn Jahren rund 2.000 Stunden für die Aktensuche verschwendete. Grund genug, zusammen mit seinen ebenfalls technikbegeisterten Zwillingssöhnen Thorsten und Marc aus dem Problem eine Lösung zu machen.

  

Eine Idee musste her

Auf der CeBIT 1997 entdeckten die drei Gründer die RFID-Transpondertechnik. Diese ermöglicht es, durch batterielose Sender mittels Radiofrequenz-Identifikation Objekte automatisch zu identifizieren, und wurde bis dahin z.B. in der Tieridentifikation eingesetzt. 1997 wurde die Thax Software GbR gegründet, 1998 schließlich die Thax Software GmbH, welche die Entwicklung fortführte.

Im selben Jahr präsentierte Thax Software auf einer Messe in Berlin weltweit erstmalig den Einsatz von RFID in einem Büro. Plötzlich meldete jede Akte ihren Standort, konnte in Sekunden gefunden und geöffnet werden. Schlagartig verbesserte sich alles.

1999 stellte Thax Software erstmals auf der weltgrößten IT-Messe CeBIT in Hannover aus. Auf dem Titelblatt der offiziellen Messezeitschrift "CeBIT NEWS" wurde "Findentity", wie wir unser System tauften, als "eine der erstaunlichsten Innovationen der CeBIT '99" bezeichnet. Es folgten zahlreiche Auszeichnungen bei Gründungs- und Innovationswettbewerben, z.B. "Innovation des Jahres", der 6. Platz von 1.261 teilnehmenden Unternehmen im bundesweiten StartUp-Wettbewerb des Jahres 2000 und weitere. Mehr zu unseren Auszeichnungen...

  

Das konnte nicht alles sein

Aber die gelöste Aktensuche konnte nicht alles sein. Wir machten uns daran, mit RFID und weiteren Hochtechnologien ein Büromanagementsystem mit dem Anspruch zu entwickeln, perfekt und gleichzeitig einfachst bedienbar zu sein, um das Büro der Zukunft Wirklichkeit werden zu lassen. Das Ergebnis war das "Findentity Future Office", das aufgrund seiner Flexibilität und den vielen Innovationen seit Jahren in zahlreichen Branchen und für unterschiedlichste Anwendungen eingesetzt wird.

Diktate konnten nun z.B. mit RFID direkt, ohne Klicks, einer Akte digital zugeordnet werden – eine Idee, die so überzeugte, dass schließlich nach einer europaweiten Ausschreibung die gesamte Justiz von Nordrhein-Westfahlen (NRW) mit 17.000 Arbeitsplätzen ausgestattet wurde.

Mit dem gleichen Anspruch an Perfektion wurde Findentity weiterentwickelt: digitale Akte, DMS, Einbindung von Spracherkennung, Worklow, CRM usw., alles integriert in einem System und nach Wunsch zusammenstellbar.