Wer täglich viel schreibt, wie Schriftsätze, Arztbriefe, Berichte und Protokolle, der kennt das Problem: Die eigentliche Arbeit liegt im Denken und Formulieren, nicht im Tippen. Diktiersysteme und Diktiersoftware lösen genau dieses Problem. Doch der Markt bietet eine Vielzahl an Diktierlösungen: vom einfachen Diktiergerät über professionelle Diktatmanagementsysteme bis hin zu cloudbasierten Spracherkennungs-Apps. Welche davon für wen geeignet ist, hängt von der Arbeitsweise, dem Diktatvolumen und den Anforderungen an Datenschutz und Integration ab.
Dieser Artikel gibt Ihnen einen strukturierten Überblick mit konkreten Entscheidungshilfen zum Einsatz von Diktiersystemen und Diktiersoftware.
Was ist ein Diktiersystem und was ist Diktiersoftware?
Beide Begriffe werden häufig synonym verwendet, bezeichnen aber unterschiedliche Dinge.
Ein Diktiersystem bzw. Diktatsystem umfasst die gesamte Lösung: Hardware (Diktiergerät, Mikrofon, Smartphone, Wiedergabeset), Software für die Aufnahme und Verwaltung von Diktaten sowie optional eine Spracherkennung für die automatische Textumwandlung. Kurz gesagt: alles, was nötig ist, damit ein Diktat entsteht, weitergeleitet und verarbeitet wird.
Diktiersoftware, Diktatsoftware bzw. Diktat-Workflowsoftware bezeichnet dagegen die Software-Komponente – also das Programm, das Diktate verwaltet, optional an Schreibkräfte oder eine Spracherkennung weiterleitet.
Teilweise wird unter Diktiersoftware auch Spracherkennungssoftware verstanden, was jedoch nicht ganz präzise ist, denn Diktiersoftware dient zunächst allgemein zum Diktieren – ob mit oder ohne Spracherkennung –, während Spracherkennungssoftware das Diktierte automatisch transkribiert.
In der Praxis sind Diktiersystem und Diktiersoftware untrennbar: Ein Diktiergerät ohne passende Software liefert nur eine Audiodatei. Erst durch die richtige Diktiersoftware wird daraus ein strukturierter, bearbeitbarer Workflow. Zusätzlich kann eine im Diktiersystem integrierte Spracherkennungssoftware für die automatische Verschriftlichung sorgen.
Die verschiedenen Arten des Diktierens – ein Überblick
1. Stationäres Diktieren am PC
Der Klassiker für alle, die überwiegend am Schreibtisch arbeiten: Ein Diktiermikrofon ist per USB-Kabel, selten auch per Funkverbindung / Dongle mit dem PC verbunden und überträgt die Sprachaufnahme direkt an die darauf laufende Diktiersoftware. Die Audiodaten werden nicht zwischengespeichert, sondern direkt in Echtzeit an den PC übertragen und verarbeitet. Zuverlässige Aufnahmegeräte von Herstellern wie GRUNDIG, OM SYSTEM (ehem. OLYMPUS) oder PHILIPS sind auch bei uns im Shop zu erwerben. Es können am Diktierplatz aber auch Headsets verwendet werden, wenn die Hände frei bleiben sollen.
Typische Anwender: Anwälte, Ärzte, Sachbearbeiter in Behörden und alle, die an einem festen Diktierplatz arbeiten und ohne ein mobiles Diktiergerät direkt in den Rechner diktieren und ggf. auch sofort oder zeitnah eine Textausgabe benötigen.
Vorteile:
- Hohe Diktat-Aufnahmequalität durch optimierte Mikrofone mit Richtcharakteristik
- Direkte Integration in Spracherkennungssoftware (Frontend)
- Beim Diktiermikrofon physische Schalter für Steuerung (Vor-/Zurückspulen, Aufnahme, Stopp, Indexmarker etc.)
- Ergonomisch und stabil im Dauerbetrieb
Einschränkung: Keine Flexibilität für unterwegs oder im Außendienst.
2. Mobiles Diktieren mit dem Diktiergerät
Das digitale Handdiktiergerät, auch Digital Voice Recorder (DVR) genannt, ist die bevorzugte Lösung für alle, die unterwegs, im Außendienst oder nach Besprechungen Diktate aufnehmen. Mobile Diktiergeräte namhafter Hersteller wie GRUNDIG, OM SYSTEM – ehemals OLYMPUS – oder PHILIPS speichern Diktataufnahmen im DSS/DS2-Format (Digital Speech Standard), das speziell für die spätere Sprachverarbeitung mit Diktiersoftware entwickelt wurde.
Das Diktiergerät kommt ins Büro, wird in die Dockingstation gestellt, synchronisiert sich und die Diktatdatei landet automatisch in der Diktatliste vom Diktat-Verwaltungssystem.
Typische Anwender: Juristen, die gerne im Büro herkömmlich mit einem Diktiergerät arbeiten oder die außer Haus diktieren; Ärzte, Sachverständige und Gutachter mit Außenterminen.
Vorteile:
- Physische Schiebeschalter für präzise Diktatsteuerung
- Platzsparendes DSS-Format inkl. Möglichkeit für Infospur
- Sehr gute Aufnahmequalität, auch bei Hintergrundgeräuschen
- Unabhängig von Netzwerkverbindungen und PC-Verfügbarkeit
- Kompatibel mit professionellen Diktiersystemen
Einen detaillierten Hardware-Vergleich finden Sie in unserem Beitrag Diktiergeräte im Test und Vergleich – Welche Diktiertechnik eignet sich für welchen Einsatzzweck?
3. Mobiles Diktieren per Smartphone-App
Wer kein separates Diktiergerät mit sich herumtragen möchte, kann das Smartphone als Diktataufnahmegerät nutzen. Professionelle Diktier-Apps wie Findentity Mobile Dictate für Android und iOS wandeln das Smartphone in ein vollwertiges mobiles Diktiergerät um – mit intuitiver Einhandbedienung, Diktatversand per E-Mail oder FTP und optionaler Anbindung an Spracherkennung und Diktatworkflow.
Wichtiger Unterschied: Nicht alle Apps sind für professionelle Anforderungen geeignet. Viele Apps aus den App-Stores richten sich an Gelegenheitsnutzer. Sie eignen sich für kurze Sprachmemos, nicht aber für strukturierte Langdiktate mit fachspezifischem Vokabular und weitere Verarbeitung mit anschließendem Workflow der Diktiersoftware, wie es im beruflichen Kontext vorkommt.
Sobald es bei Diktaten um Mandantenakten, Arztbriefe oder behördliche Schriftstücke geht, braucht es mehr. Datensicherheit, Diktatverschlüsselung, zuverlässige Übertragungsformate und eine nahtlose Weiterverarbeitung sind im beruflichen Umfeld unverzichtbar und Teil einer professionellen Diktiersoftware.
Einen ausführlichen Vergleich professioneller und kostenloser Diktier-Apps lesen Sie hier: Diktier-Apps im professionellen Einsatz – Warum Findentity Mobile Dictate die optimale Lösung ist
4. Klassisches Diktieren mit Schreibkraft
Das klassische Diktieren – Diktant spricht oder nimmt analog auf Band auf und die Schreibkraft tippt – ist in vielen Organisationen noch immer Standard. Und das nicht ohne Grund, denn es funktioniert zuverlässig, erlaubt mündliche Anweisungen und Kommentare direkt im Diktat und erfordert keine Eingewöhnung.
Modernes Diktatmanagement in einem Diktiersystem macht diesen Workflow deutlich effizienter. Die Diktate werden digital aufgenommen, direkt der zuständigen Schreibkraft zugeordnet, mit Priorität versehen und in einer zentralen Diktatliste nachverfolgt. Am Schreibplatz gibt es für die Diktatwiedergabe eine Transkriptionssoftware. Einige Diktiersysteme unterscheiden in ihrem Softwareaufbau zwischen Diktierplätzen und Schreibplätzen. Andere wie Findentity Dictate dagegen vereinfachen die Softwareinstallation, da es für Diktanten und Schreibkräfte eine einheitliche, gemeinsame Software gibt, welche sich einfach je nach Rolle des angemeldeten Benutzers etwas anders verhält.
Das Abtippen von Audiodateien entfällt, weil der spracherkannte Text parallel zum Diktat auf dem Bildschirm mitläuft und direkt korrigiert werden kann. Anweisungen, die der Autor in die sogenannte Infospur/Anweisungsspur diktiert, werden i. V. m. der richtigen Diktatsoftware von der Spracherkennung wahlweise übersprungen oder farblich markiert ausgegeben.
Typische Anwender: Kanzleien und Praxen mit eingespieltem Sekretariat, das die bestehende Arbeitsweise mit Workflow zwischen Diktant und Schreibkraft beibehalten möchte.
5. Diktatmanagement in großen Organisationen
Wer in einer Kanzlei, Behörde oder Klinik mit 10, 30 oder 60 Diktanten und ebenso vielen Schreibkräften arbeitet, braucht mehr als eine Aufnahmefunktion. Hier kommt ein professionelles Diktatmanagementsystem ins Spiel.
Ein solches Diktiersystem übernimmt:
- die automatische Zuweisung von digitalen Diktaten zu Bearbeitern oder Akten
- die Priorisierung und Nachverfolgung aller Diktate
- die zentrale Konfiguration aller Benutzer und Diktiergeräte
- die Integration in Kanzlei-, Praxis- oder ERP-Software und Fachverfahren
- die Anbindung an eine Backend-Spracherkennung (dazu mehr im nächsten Abschnitt)
Gerade in mittelgroßen und großen Einheiten zahlt sich ein solches Diktiersystem mehrfach aus: weniger Koordinationsaufwand, weniger Fehler bei der Diktatzuweisung, kürzere Bearbeitungszeiten.
6. Frontend-Spracherkennung: Ergebnis sofort sichtbar
Bei der Frontend-Spracherkennung (auch als lokale, Online-Spracherkennung oder Desktop-Spracherkennung bezeichnet) wird das Gesprochene von der Diktiersoftware in Echtzeit am Bildschirm in Text umgewandelt. Der Diktant spricht, der Text erscheint unmittelbar an der Cursor-Position. Und das in vielen Programmen, wie in MS Word, Outlook und anderen Text-Programmen.
Der bekannteste Vertreter in diesem Segment ist Dragon von Nuance, das in verschiedenen Editionen für juristische, medizinische und allgemeine Anwendungsfälle verfügbar ist.
Geeignet für: Einzelanwender mit hohem Schreibaufwand, die selbst direkt am Text arbeiten und sofortiges Feedback beim Diktieren schätzen.
Nicht geeignet für: Organisationen, in denen der Diktant nicht selbst korrigieren soll oder in denen an eine Schreibkraft delegiert wird.
In Verbindung mit einem Diktatmanagementsystem wie Findentity Dictate, wo die Dragon Spracherkennung zentral im Hintergrund auf einem Server läuft (siehe 7. Backend-Spracherkennung: Diktieren ohne Aufwand), ist die Dragon-Spracherkennungssoftware allerdings bestens geeignet.
Welche Dragon-Version für welchen Einsatz die richtige ist, lesen Sie in unserem Vergleich: Vergleich der Nuance Dragon Versionen.
7. Backend-Spracherkennung: Diktieren ohne Aufwand
Bei der Backend-Spracherkennung (auch: Server-Spracherkennung und Hintergrund-Spracherkennung) läuft die eigentliche Sprachverarbeitung im Hintergrund auf einem zentralen Spracherkennungsserver. Der Diktant muss nichts installieren, nichts einrichten, nichts korrigieren, sondern er diktiert einfach wie gewohnt und das Diktiersystem erledigt den Rest.
Das transkribierte Dokument landet als bearbeitbares Word-Dokument (o. a.) bei der Schreibkraft, die das Diktat in der Transkriptionssoftware abhört und ggf. Korrekturen vornimmt. Das System lernt aus diesen Korrekturen und die Erkennungsqualität steigt mit jedem Diktat.
Geeignet für: Kanzleien, Praxen, Behörden und Unternehmen mit mehreren Diktanten und hohem Diktatvolumen sowie für Anwender, welche Diktate von einem mobilen Diktiergerät oder aus einer Diktier-App nachträglich in Text umwandeln lassen möchten.
Entscheidender Vorteil: Kein Schulungsaufwand für Diktanten, keine Unterbrechung des Arbeitsflusses, keine Spracherkennung am Arbeitsplatz oder auf dem Terminalserver notwendig, auch ältere PC-Hardware kann verwendet werden.
Mehr zur Findentity Backend-Spracherkennung und wie sie in der Praxis funktioniert: Findentity Backend-Spracherkennung
8. Cloud-basierte Spracherkennung
Cloud-Lösungen wie Dragon Professional Anywhere, Dragon Legal Anywhere oder Dragon Medical One führen die Spracherkennung nicht lokal, sondern in einem externen Rechenzentrum durch. Das hat Vorteile: kein leistungsstarker lokaler PC oder Server nötig, Nutzung von verschiedenen Standorten weltweit, automatische Updates.
Aber es gibt einen entscheidenden Punkt, den professionelle Anwender im Blick behalten müssen: Datenschutz und DSGVO-Konformität. Wer vertrauliche Mandanten-, Patienten- oder Behördendaten über einen externen Cloud-Dienst verarbeitet, muss sicherstellen, dass Verarbeitung und Speicherung den Anforderungen entsprechen. Die von uns angebotenen Systeme beinhalten die notwendigen vertraglichen Regelungen.
Geeignet für: Nutzer mit flexiblem Arbeitsort, die keine lokale IT-Infrastruktur aufbauen wollen und deren Datenschutzanforderungen eine Cloud-Verarbeitung erlauben.
Vorsicht bei: Gesundheitsdaten, Mandantendaten oder vertraulichen Behördeninformationen – hier ist die on-premise Verarbeitung oder das Hosting auf eigenem Server eventuell die sicherere Wahl.
9. Kostenlose Apps für die breite Öffentlichkeit
Google Diktierfunktion, Apple Siri, Microsoft-Spracheingabe – diese Lösungen sind auf jedem modernen Gerät vorinstalliert und funktionieren für einfache Anwendungsfälle sehr gut. Auch in den App-Stores finden sich zahlreiche kostenlose Diktier- und Transkriptions-Apps.
Diese sind für private Nutzung und gelegentliche Memos: durchaus brauchbar, doch für den beruflichen Einsatz eher ungeeignet. Der Grund ist, diese Lösungen kennen weder juristisches noch medizinisches Fachvokabular und entsprechende Formatierungen, bieten keine Diktatverwaltung, keine Datenschutzgarantien und keine Möglichkeit, in bestehende Arbeitsabläufe eingebunden zu werden.
Wer einen Einkaufszettel oder eine kurze Nachricht an die Familie diktiert, kommt damit aus. Aber wer einen juristischen Schriftsatz oder medizinischen Operationsbericht erstellen will, eher nicht.
10. KI-Dokumentationsassistenten
Ein KI-Dokumentationsassistent geht einen Schritt weiter als klassische Spracherkennung. Während herkömmliche Spracherkennung dafür ausgelegt ist, ein bewusst gesprochenes Diktat inklusive Interpunktion eines einzelnen Nutzers möglichst exakt in Text umzuwandeln, arbeiten diese sogenannten Ambient-Systeme anders: Sie erfassen Gespräche zwischen mehreren Beteiligten, erkennen Sprecherwechsel, filtern relevante Inhalte und erstellen daraus automatisch verwertbare Dokumente.
Auf Basis der erfassten Inhalte können sie mit künstlicher Intelligenz zusätzliche Aufgaben übernehmen, zum Beispiel das Zusammenfassen von Besprechungen, das Erstellen von Arztbriefen oder die strukturierte Aufbereitung von Gesprächen als Protokolle. Der Fokus liegt also nicht auf dem gezielten Diktieren, sondern auf der automatischen Erfassung und Weiterverarbeitung von Inhalten einer Kommunikation.
Für einige Bereiche gibt es fachspezifische KI-Dokumentationsassistenten, zum Beispiel im medizinischen Bereich Corti Assistant und Microsoft Dragon Copilot sowie für den Sitzungsprotokolldienst der öffentlichen Verwaltung Lösungen wie Grundig GoSpeech, Philips SpeechLive oder straiqr scriba, welche ebenfalls bei Thax Software erhältlich sind.
Geeignet für: Besprechungen, Arzt-Patienten-Gespräche, Interviews, Sitzungsprotokolle oder Supportfälle, bei denen Inhalte dokumentiert werden sollen.
Einschränkung: Weniger Kontrolle über Formulierungen und Inhalte als beim klassischen Diktieren.
Welche Lösung passt zu Ihnen? Die Entscheidungsmatrix.
| Situation | Empfohlene Lösung |
|---|---|
| Einzelanwender stationär, Text sofort sichtbar | Frontend-Spracherkennung (z. B. Dragon) |
| Einzelanwender stationär, Text sofort sichtbar, aber Fremdkorrektur gewünscht | Frontend-Spracherkennung (z. B. Dragon) + Diktatworkflow-Software |
| Unterwegs diktieren, digitales Diktat ins Büro senden | Digitales Diktiergerät + Diktatworkflow-Software + optional Backend-Spracherkennung |
| Smartphone als Diktiergerät nutzen + digitales Diktat ins Büro senden | Professionelle Diktier-App (z. B. Findentity Mobile Dictate) + Diktatworkflow-Software + optional Backend-Spracherkennung |
| Kanzlei/Praxis mit Sekretariat, kein Korrekturaufwand für Diktanten | Backend-Spracherkennung + Diktatmanagement |
| Große Organisation, viele Diktanten, hohes Volumen | Zentrales Diktatmanagementsystem, optional mit Backend -Spracherkennung |
| Flexibles Arbeiten, Cloud kein Problem | Cloud-Spracherkennung (z. B. Dragon Anywhere) |
| Gelegentliche Notizen, privat | Kostenlose App oder Betriebssystem-Diktierfunktion |
| Mehrere Sprecher in einer Audioaufnahme (z. B. von einer Sitzung), wörtliche Wiedergabe gewünscht | KI Mehrsprecher-Spracherkennung mit Sprechererkennung |
| Ein oder mehrere Sprecher in einer Audioaufnahme, Inhaltswiedergabe ohne wörtliche Wiedergabe gewünscht | KI-Dokumentationsassistent |
Was eine gute Diktierlösung in der Praxis ausmacht
Technisch funktionieren viele digitalen Diktiersysteme. Was im Berufsalltag den Unterschied macht, sind andere Faktoren.
Integration: Lässt sich das Diktiersystem in vorhandene Kanzlei-, Praxis- und ERP-Software oder Fachverfahren einbinden? Werden Diktate in der Diktiersoftware automatisch der richtigen Akte zugeordnet?
Datenschutz: Werden digitale Diktate lokal oder in der Cloud verarbeitet? Wer hat Zugriff auf die Audiodaten?
Skalierbarkeit: Funktioniert die Diktierlösung für einen Nutzer genauso gut wie für 100 Diktanten bzw. in großen Organisationen, Landes- und Bundesbehörden auch für tausende Nutzer?
Betreuung: Wer konfiguriert das Diktiersystem, schult die Nutzer und steht bei Fragen zur Verfügung? Eine Spracherkennung, die ohne Einrichtung und Begleitung eingeführt wird, enttäuscht häufig.
Fazit: Diktieren ist nicht gleich Diktieren
Wer einfach nur gelegentlich eine Notiz einsprechen möchte, ist mit einer kostenlosen Diktier-App gut bedient. Wer täglich Schriftsätze, Arztbriefe oder Verwaltungsdokumente erstellt und dabei Zeit sparen, Fehler reduzieren und Arbeitsabläufe professionalisieren möchte, braucht mehr: eine durchdachte Kombination aus Aufnahmetechnik, Diktiersoftware, Diktatverwaltung und – je nach Anforderung – lokaler oder server-basierter Spracherkennung.
Die richtige Lösung für digitales Diktieren hängt von Ihrer Branche, Ihrem Arbeitsort, dem Diktatvolumen und den Datenschutzanforderungen ab. Alle professionellen Szenarien haben eins gemeinsam: die Investition amortisiert sich schnell. Wer dreimal so schnell diktiert wie tippt und dabei kaum korrigieren muss, gewinnt täglich wertvolle Arbeitszeit zurück.
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Weiterführende Artikel:
- Diktiergeräte im Test und Vergleich https://www.thax.de/diktiergeraete-diktiertechnik-test-vergleich/
- Diktier-Apps im professionellen Einsatz https://www.thax.de/diktier-apps-im-professionellen-einsatz-warum-findentity-mobile-dictate-die-optimale-loesung-ist/
- 7 Vorteile der Spracherkennung im Büroalltag https://www.thax.de/vorteile-der-spracherkennung/
- Profi-Tipps für besseres Diktieren https://www.thax.de/profi-tipps-fuer-besseres-diktieren-so-bedienen-sie-spracherkennung-optimal/







